Wann Mediation?
… immer dann, wenn häufig ähnliche Probleme auftauchen z.B. Kunden beklagen sich über schlechte Betreuung, Termine werden versäumt oder jemand hält sich nicht an die Regeln. Oft eskalieren solche Unzufriedenheiten und latente Konflikte – mit allen Konsequenzen wie Drohungen, Ausgrenzungen und Effektivitätsverlust, ganz zu schweigen von persönlichen Nachteilen wie Ärger, Wut, Misstrauen und Enttäuschung, bis zu gesundheitlichen Beschwerden. Signifikant steigender Krankenstand, in einigen Abteilungen, kann die Folge sein.
Was ist Mediation?
… Mediation ist ein Konfliktklärungsverfahren mit dem Ziel, eine individuelle und einvernehmliche Lösung (Vereinbarung) für ein individuelles Problem (Konflikt) zu erarbeiten. Die beteiligten Medianten (Konfliktparteien) werden von einem neutralen allparteilichen Vermittler = Mediator unterstützt und begleitet, um eine eigenverantwortliche Lösung für ihr Spannungsfeld zu finden.
… Mediation arbeitet auf der Verständnisebene und umfaßt 5 verschiedene Phasen, in denen Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen hinter den Interessen eines jeden einzelnen berücksichtigt werden. Die Parteien sind zu jeder Zeit aktiv am Klärungsprozess beteiligt.
… Mediation klärt nicht nur die Konflikte an der Oberfläche, sondern Beziehungen zwischen den Konfliktparteien werden bearbeitet und im Hinblick auf die Zukunft verbessert. Die Basis für eine offene und gestärkte Konfliktkultur ist gegeben.
... Mediation stellt die Arbeitsfähigkeit, Produktivität und Zufriedenheit aller Beteiligten wieder her und das Betriebsklima wird spührbar verbessert.
... Mediation kann ein Baustein in Konfliktmanagementsystemen sein. Beteiligte eines Mediationsverfahrens erleben für die Zukunft neue Wege der Konfliktbewältigung und der Kommunikation in schwierigen Situationen.
... Mediation unterstützt zwei Konfliktparteien oder wird im Team, in der Gruppe oder in der Abteilung durchgeführt (Mehrparteienmediation). |