Mediation

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Mediation verbindet das Gemeinsame mit dem (scheinbar) Gegensätzlichen. Potentiale, Einsichten und neue Handlungsspielräume werden möglich weil Unterschiedlichkeiten, Begrenzungen und Hindernisse ihren Raum haben. (Sabine Krause)

 

 

Was passiert in einer Mediation? Die Definition von Mediation.


M enschen reden vertraulich und im sicheren Rahmen miteinander

E mpathie ist die Fähigkeit, die jeder Mensch in sich trägt, um den Verständigungsprozess zu unterstützen

D er Dritte ist der allparteiliche und vermittlernde Mediator

I ndividuelle Sichtweisen werden von allen Beteiligten geäußert

A useinandersetzungen werden miteinander geklärt

T hematisieren statt dramatisieren von Titel, Thesen und Temperamenten

I nteressen und Bedürfnisse werden erkannt, benannt und gesammelt

O hne Schuldzuweisungen, Kritiken, Vorwürfen, Interpretationen usw.

N eutral wird zugehört, um neutral zu verstehen


Was ist Mediation? Die Bedeutung von Mediation.

… Mediation ist ein Konfliktklärungsverfahren mit dem Ziel, eine individuelle und einvernehmliche Lösung (Vereinbarung) für ein individuelles Problem (Konflikt) zu erarbeiten. Die beteiligten Medianten (Konfliktparteien) werden von einem neutralen allparteilichen Vermittler = Mediator unterstützt und begleitet, um eine eigenverantwortliche Lösung für ihr Spannungsfeld zu finden.

… Mediation arbeitet auf der Verständnisebene und umfaßt 5 verschiedene Phasen, in denen Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen hinter den Interessen eines jeden einzelnen berücksichtigt werden. Die Parteien sind zu jeder Zeit aktiv am Klärungsprozess beteiligt.

… Mediation klärt nicht nur die Konflikte an der Oberfläche, sondern Beziehungen zwischen den Konfliktparteien werden bearbeitet und im Hinblick auf die Zukunft verbessert. Die Basis für eine offene und gestärkte Konfliktkultur ist gegeben.

... Mediation stellt die Arbeitsfähigkeit, Produktivität und Zufriedenheit aller Beteiligten wieder her und das Betriebsklima wird spührbar verbessert.

... Mediation kann ein Baustein in Konfliktmanagementsystemen sein. Beteiligte eines Mediationsverfahrens erleben für die Zukunft neue Wege der Konfliktbewältigung und der Kommunikation in schwierigen Situationen.

... Mediation unterstützt zwei Konfliktparteien oder wird im Team, in der Gruppe oder in der Abteilung durchgeführt (Mehrparteienmediation).

 

Wann Mediation? Die Anlässe für Mediation.

… immer dann, wenn häufig ähnliche Probleme auftauchen z.B. Kunden beklagen sich über schlechte Betreuung, Termine werden versäumt oder jemand hält sich nicht an die Regeln. Oft eskalieren solche Unzufriedenheiten und latente Konflikte – mit allen Konsequenzen wie Drohungen, Ausgrenzungen und Effektivitätsverlust, ganz zu schweigen von persönlichen Nachteilen wie Ärger, Wut, Misstrauen und Enttäuschung, bis zu gesundheitlichen Beschwerden. Signifikant steigender Krankenstand, in einigen Abteilungen, kann die Folge sein.

Ergänzung: Mediation wird im Sinne des Europäischen Verhaltenskodex für Mediatoren, vom 02. Juli 2004, durchgeführt.

 

Welche Mediationsverfahren gibt es?

Die Mediation ist ein prozessorientiertes Verfahren, in dem das kooperative Miteinander z.B. auf der Arbeitsbeziehungsebene thematisiert wird, um auf der Sachebene wieder professionell arbeiten zu können. Nach der Konfliktklärung kann eine neue Umgangskultur aufgebaut und begleitet werden. Dies ermöglicht zukünftige schwierige Situationen miteinander zu meistern und den Berufsalltag zu entlasten.

  • Einzel-Mediation mit 2 Personen. 
  • Team-Mediation mit 3 bis ca. 20 Personen eines Teams, einer Gruppe, einer Abteilung oder einer Station.
  • Shuttle-Mediation: Die Shuttle-Mediation sichert in eskalierten Situationen einen besonders geschützten Rahmen, weil die Kommunikation vor allem über die Mediatorin stattfindet. In Einzelsitzungen werden strittige Themen gesammelt, vermittelt, transformiert, verhandelt und reflektiert.