Mediation im Gesundheitswesen​

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Das Angebot Mediation im Gesundheitswesen wendet sich an zwei unterschiedliche Themenbereiche.

Mediation im Gesundheitswesen ist eine Lösung für das verbesserte Zusammenarbeiten der multiprofessionellen Teams (Verwaltung, Pflegekräfte und Ärzteschaft) und kann zudem alle belastenden Themen rund um den Patienten berücksichtigen.
Zum einen werden Familien in krankheitsbedingten Konflikten wie bei der Integration von Behinderung / Einschränkung unterstützt. Diese Familienbegleitung umfasst immer einen Lernprozess (für alle Familienangehörige), um mit der neuen sich mitunter ständig ändernden Situation umzugehen. Denn, durch Krankheit oder Einschränkung verändern sich Rollen und Stati.
 
Zum anderen wendet sich Mediation im Gesundheitswesen an das Arbeitsleben von professionellen Institutionen wie Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Hospize, Therapeuten und deren MitarbeiterInnen. Neben den ethischen Fragestellungen wird hierbei die spezielle Konfliktdynamik im Gesundheitswesen beachtet.

In Institutionen des Gesundheitswesens treffen multiprofessionelle Teams auf emotional belastete Menschen. Es besteht ein hoher Verantwortungsdruck. Die Konfliktebenen sind vielschichtig. Vor allem ist das Zusammenspiel von Pflege und Medizin oft schwierig. Macht Ungleichgewicht ist häufig.

Mediation im Gesundheitswesen beinhaltet und integriert diese systembedingten Besonderheiten (siehe Zusatzqualifikation Mediation im Gesundheitswesen) in seinem Prozessverfahren.

Mediation, Konfliktmoderation sowie Coaching können mit einzelnen Personen (Pflegekraft, Arzt, Therapeuten, Verwaltungsangestellte…) oder mit dem gesamten Team (Station, Abteilung, Wohnungsbereich…) durchgeführt werden.

Auf der Beziehungsebene stellt die Mediation im Gesundheitswesen einen neuen Baustein in der Multiprofessionalität dar. Typische Einsatzgebiete sind:

  • Kooperation von Stationen / Abteilungen / Subunternehmen
  • Zusammenarbeit von Verwaltung und Medizin
  • Zusammenarbeit von Medizin und Pflege
  • Mediation im Pflegeteam
  • Mediation im Ärzteteam
  • Mediation in der Verwaltung
  • Mediation bei Behandlungsfehlern
  • Mediation in Praxisteams

Informationsveranstaltung für alle Konfliktparteien

Abhängig von der Konflikt-Eskalationsstufe, biete ich vor jeder Mediation für einzelne Personen ein Kennenlern-Gespräch oder eine Informationsveranstaltung  für alle Konfliktparteien an, um das Vertrauen zu stärken und das Konzept sowie einzelne Verfahrensschritte zu präsentieren.

In diesem Vorbereitungstermin werden neben dem Kennenlernen der Mediatorin oder der Mediatoren (Co-Mediation, Team-KrauseMediation), die vertrauliche Arbeitsweise sowie das verbindliche Arbeitsbündnis dokumentiert. So können mögliche Irritationen und Unsicherheiten bzgl. des Verfahrens Mediation im Vorfeld thematisiert werden.

Im Sinne der Salutogenese (Bausteine des erfolgreichen Selbstmanagements) nach Aaron Antonovsky geht es darum, die Sinnhaftigkeit, die Machbarkeit und die Verstehbarkeit von Mediation zu verdeutlichen. Warum? Damit sich Konfliktparteien einlassen und engagieren können, weil die Eigenverantwortlichkeit sowie die Bereitschaft zur Aktivität wichtige Voraussetzungen zum Gelingen von Mediation sind.

Weitere Themen im Arbeitsleben bei Mediation im Gesundheitswesen sind:

 
  • Umgang im Team mit Krankheit und Einschränkung (Betriebliches Eingliederungsmanagement)
  • Soziale Gesundheit als Chance für Mitarbeiterbindung, Motivation und Qualität (Gesundheitsmanagement)

Podcast: Konflikt­bearbeitung, unter Druck kommt sie zustande.

Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.

Im Gespräch mit Dr. jur. Sascha Weigel, Inhaber von INKOVEMA.

Im besonderen Umfeld

+49 (0) 221 / 17 920 75

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